"Einst Sanierungsfall, jetzt ein Erfolg"
So titelte die Lausitzer Rundschau aus Cottbus am 20.August 2009, als sie über einen ausgedehnten Konkurs in Tröbitz im Süden Brandenburgs berichtete. Wo über Jahrzehnte Tausende auf einem 12 Hektar großen Industrieareal ihre Arbeit fanden, gab es alsbald nach der Wende einen tiefgreifenden Einschnitt. Zunächst hoffnungsvoll gestartete privatwirtschaftliche Initiativen führten 1997 zu einer Insolvenz, deren Verfahren das Gericht Rechtsanwalt Professor Dr. Rolf-Dieter Mönning übertrug.
Alsbald stellte sich heraus, daß die Sicherung der Zukunft des Standortes zwingend mit umfangreichen Investitionen in eine moderne Infrastruktur verbunden war. Schnell wurde auch klar, daß die kleine Standortgemeinde Tröbitz außerstande war, die notwendigen Baumaßnahmen zu finanzieren. Verhandlungen über öffentliche Förderungen fanden bei der Brandenburgischen Landesregierung positive Resonanzen; schon am 18.08.1998 traf sie eine bahnbrechende Entscheidung: Der Altstandort wurde zum Schwerpunktort für eine integrierte Entwicklung bestimmt, der durch Erneuerung der Infrastruktur zukunftssicher ausgebaut werden sollte.
Die Ergebnisse werden am 26.04.2010 im Rahmen des 3. Tröbitz-Tages einer breiten Öffentlichkeit und der Landesregierung, vertreten durch Herrn Minister Günter Baaske, Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg, präsentiert.
weitere Informationen als .pdf Broschüre lesen... |